Das bin ich
Es verhält sich schon merkwürdig mit dem Leben. Gerade glaubst du noch, einem gesicherten Pfad zu folgen, der mit deinen Bedürfnissen harmonieren zu scheint, und dann bricht plötzlich ein Feuerwerk von neuen Ideen und Emotionen herein, die dich abbiegen lassen.
Gelegenheit macht Wörter
Abitur auf einem Wirtschaftsgymnasium. Viele Zahlen, viele Formeln und die Gewissheit, dass am modernen System der jonglierenden Finanzen irgendetwas nicht stimmt. Sich mehr zu einer gesunden Geistigkeit verbunden fühlend, folgen Umzug und Studienbeginn der Alt-Orientalistik und Altertumswissenschaften in Berlin. Doch hier stapeln sich die Fragmente der Vergangenheit, der kreative Prozess kommt ins Stocken. Der Studienfachwechsel ist die logische Konsequenz. Niederländische Philologie bedeutet auch viel Sprache. Ich mag Sprache. Und Wörter. Doch auch hier folgt, was folgen muss, sofern Ich die Parole heißt.
Ein Text ist kein Text ist ein Text
Geschrieben habe ich schon immer gerne. Immer mit einem großen Anspruch, doch meist wurde nur im Schulheft fabuliert. Letztendlich also war der Schritt zum Dasein eines Texters eine Laune meiner Natur. Es macht Spaß, grammatikalische Rahmenbedingungen fügen sich zu meinen Fähigkeiten, kreative Ideen sind Teil meiner Arbeit, weil Teil meiner Gedanken.
Viel Schule, weniger Studium und am Ende der Weg in die freiberufliche Arbeit eines Texters. 2008 war das und dort bin ich geblieben. Wörter machen Spaß. Wenn sie funktionieren sollen, müssen sie sich kombinieren lassen. Warum also nicht mit den Wörter machen, was ich selbst auch mit mir mache? Gehen, immer weiter gehen, sich in einer perfekten Form wiederfinden und am Ende einfach passen.
